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Das Juffistufen-Lager: Der Knüller im Knüllgebirge

Die Anreise der Juffistufe im Knüllwald fand bei leicht bewölktem Wetter statt. Nachdem alle Zelte aufgebaut und bezogen wurden, konnten die Juffis die Umgebung erkunden. Der Zeltplatz lag am Fuße der Burg Wallenstein – eine Umgebung, die schon viele märchenhafte Begebenheiten und wunderliche Begegnungen verspricht.

Das Standlagerprogramm wurde eingeleitet mit einer Reihe von Workshops, die die Kinder wählen konnten. Dort wurden unter anderem Schwimmen oder Kochen, aber auch Yoga und Glitzerhaarsträhnen angeboten. Da war auf jeden Fall für alle etwas dabei! Sogar die lokalansässigen Waschbären haben mehr als einmal vorbeigeschaut.

Vom spaßigen Teil ging es dann über ins Pflichtprogramm, denn die anstehenden Haiks mussten organisiert und geplant werden. Es gab sowohl Kanu- als auch Wander-Haiks. Nachdem die Gruppen aufgeteilt, ausgestattet und die Routen geplant waren, war es an der Zeit, sich für die folgenden Tage zu verabschieden, um in das große Wagnis aufzubrechen.

Ein Kanu hat zu Beginn einmal alle Fehler gemacht, die man im Kanu machen kann, und ist kurzerhand und zur Belustigung aller gekentert. Weiterhin vom Fluch der Wallensteinburg verfolgt, war auch die Ankunft am ersten Zeltplatz nicht ganz ohne Probleme. Der Wetterumschwung hat sein Übriges beigetragen und der Haikgruppe einen Abend bei Regen und Gewitter beschert, sodass die dort zur Verfügung stehenden Trockner kurzerhand zum Tageshighlight erklärt wurden. Der restliche Ablauf des Haiks konnte den unglücklichen Start jedoch mit vielen tierischen Begegnungen (wie z. B. Ottern) wieder versöhnen. Um es mit den Worten der Juffis zu sagen: „klare 10/10“.

Die anderen Haiks hatten einen etwas zauberhafteren Start beim Wandern im Knüllgebirge:

Eine Haikgruppe konnte von der Begegnung mit einer 1000-jährigen Ameise, die gerade Geburtstag gefeiert hat, berichten. Aber auch die Anwohnenden waren sehr hilfsbereit und haben letztendlich sogar das Gepäck der Gruppe zum Übernachtungsplatz gefahren.

Bei der anderen Haikgruppe lief alles etwas anders: Zum Frühstück gab es Pudding, der Mittagssnack hat zwischen Wildtieren (natürlich im Park) stattgefunden und geschlafen wurde mitunter auch in einer Burgruine. Ob das Einzige, was zur Geisterstunde dort umhergewandert ist, wirklich nur ein paar Juffis waren? Das wissen wohl nur die Kinder selbst.

Nach 10 Tagen Wanderschaft sind alle Gruppen wieder auf dem Standlagerplatz an der Burg Wallenstein zusammengekommen. Bei Spiel, Spaß und einer Menge Freizeit konnten die Ressourcen wieder aufgefüllt sowie die vielen kleinen Reiseabenteuer ausgetauscht und diskutiert werden. Bei so vielen magischen Begegnungen und Erlebnissen vergeht die Zeit wie im Flug und schon ist es Zeit, sich auf die Heimreise vorzubereiten. So heißt es nach zwei Wochen wieder, Abschied von seinen Mitgrüpplingen, neuen Freundschaften und der beeindruckenden Natur des Knüllgebirges zu nehmen und sich auf das neue Schuljahr gefasst zu machen.